Ihren Fokus legten dabei die DieProfitester von Ende Juli bis Mitte August auf die Häckselqualität bei Mischmaterial, die Leistungsfähigkeit des Axtprinzips (schneller Einzug, geringer Kraftbedarf, gleichmäßiger Materialfluss) sowie die Verarbeitung von Laub und feuchtem Grünschnitt. Zudem achteten sie mit Argusaugen auf die Verstopfungsfreiheit des Axelero-Auswurfsystems, die Arbeitsgeschwindigkeit bzw. den Durchsatz pro Stunde sowie auf die Manövrierbarkeit der Maschine. Weitere Schwerpunkte des Tests lagen auf Häckseln direkt am Schnittort, anstatt des Materialtransports hin zum Schredder, die Nutzung des ECO-EYE-Systems (automatische Leerlaufregelung inklusive Kraftstoffersparnis) sowie die Produktivität eines einzelnen Anwenders im Sinne von eingespartem körperlichem Aufwand.
Häckseln am Schnittort – wie hier auf die Pritsche – hat DieProfitester aus Bruchköbel vollends überzeugt.
Sogar direkt auf der Wiese wurde der „Kleinkram“ in eine Speiswanne geschreddert.
Hand in Hand geht das Material von Fabian Witting (links), Meister im GaLaBau und ebenfalls Europen Tree Worker, über Jan Meininger in den Häcksler und feinsäuberlich geschreddert auf die Deponie.
Axtprinzip überzeugt mit hoher Häckselqualität und sauberer Verarbeitung
Bis an die Grenze des Möglichen reizten DieProfitester die Maschine aus. Bei „normalem, trockenem Material“ bis zu einem Durchmesser von 13 cm leistete der Profi-Häcksler verlässlich seine Dienste. Kamen jedoch verstärkt gemischtes, kantiges Grün sowie Staudenschnitt hinzu, verstopfte der Einzug. „Das war jedoch zu erwarten“, zog Polier Jan Meininger Zwischenbilanz. Über den Leerlauf des Geräts und das Nachschieben mit einem Ast konnten diese Nickligkeiten recht zügig behoben werden.
„Einmal war der Super Prof Max richtig verstopft, da machten wir einfach die Klappe auf, dann ging das ratzfatz“, schilderte der 31-Jährige. „Selbst bei feuchtem Grünschnitt funktionierte das System gut – wenn wir das Material entsprechend kontrolliert zuführten.“ Bei Mischmaterial und Holz ziehe das Gerät dank Axtprinzip flüssig ein. „Der Häcksler nimmt es so, wie er es verarbeiten kann. Bei Bedarf unterbricht er kurz den Einzug“, schilderte der Hesse, um im nächsten Satz nachzuschieben: „Bei anderen Häckslern ist das aber durchaus auch so.“
Axelero-Auswurfsystem, Durchsatz pro Stunde und Manövrierbarkeit punkten
Zu Beginn prüften die Bruchköbeler, „was geht“. Bei nassem, schwerem Material kam der Super Prof Max trotz Axelero-Auswurfsystem an seine Grenzen und verstopfte. Für Meininger absolut nachvollziehbar, denn der Auswurfkanal dieses kompakten Hackers ist „eben nur rund zwölf cm im Durchmesser“. „Als wir dann Äste beimischten, hat alles problemlos funktioniert“, erläuterte der gelernte GaLaBauer.
Derweil bezeichnete er die Arbeitsgeschwindigkeit bzw. den Durchsatz als wirklich „top“. Etwa sechs m3 Totholz von 16 Säulen-Eichen „fraß“ das Eliet-Produkt innerhalb einer Stunde. Bilanz des Profitesters: „Das ist ein sehr guter Wert, und es hat Spaß gemacht.“ Zudem wertete Meininger die hohe Manövrierbarkeit als weiteren Pluspunkt – „alles hat wunderbar geklappt“.
Technische Daten
Häckseln am Schnittort sowie ECO-EYE-System erhöhen Anwender-Produktivität
„Häckseln am Schnittort hat super geklappt“, so der zertifizierte „European Tree Worker“. Direkt auf der Wiese sei der „Kleinkram“ in eine Speiswanne geschreddert worden. So wurden Laufwege gespart, weil der Grünschnitt nicht in vollem Volumen zum Auto geschafft werden musste. „Begeistert“ zeigte sich der Vorarbeiter von der Arbeitsweise des ECO-EYE-Systems. „Beim Weglaufen vom Häcksler, hin zum Material, fährt die Maschine die Drehzahl herunter, bleibt aber einsatzbereit“, erklärte Meininger. Nähere sich der Anwender mit dem Grün wieder, fahre der Super Prof Max über Sensoren „automatisiert“ wieder hoch und aktiviere die Messer. „Alles in allem ist das einfach und simpel gelöst, mit einer Super-Funktion, die den Arbeitsablauf angenehmer macht, Kraftstoff spart und den Geräuschpegel reduziert.“
Letztlich gestalte diese Häcksel-Systematik den Arbeitsablauf produktiver. Denn: „Ich muss nichts mehr auf den Hänger laden, es ist mehr Volumen möglich, wodurch ich in der Konsequenz mehr Platz auf dem Sprinter samt Kipper habe.“ Zwar sei das Gewicht des Materials identisch, dennoch könne etwa die dreifache Menge aufgeladen werden. „Das ist das Tolle an dieser Maschine.“
Fazit
Mit dem Super Prof Max bietet der Hersteller ein kleines, kompaktes und wendiges Gerät für Häckselarbeiten auch direkt vor Ort. Er punktet außerdem mit der Möglichkeit – je nach Bedingungen am Arbeitsort –, Grünschnitt in eine Hecke oder als Mulch für andere Pflanzen dorthin zu schreddern. Laut unserer Profitester arbeitet der Profi-Häcksler tadellos, erspare mühsames Aufladen sowie Entsorgungskosten. Alles in allem offeriere die Maschine aus dem Hause Eliet ein „gesundes Gleichgewicht“.
Über den Tester
Jan Meininger ist 31 Jahre alt und absolvierte eine Ausbildung zum GaLaBauer. Bei der Firma Odenwäller aus Bruchköbel, die etwa 160 Mitarbeiter zählt, fungiert er als Polier. Als „Chef der Baustelle“ leitet er in der Regel direkt vor Ort mehrere Kolonnen. Außerdem ist der ledige Fachmann als „European Tree Worker“ zertifiziert und wirkt zudem als Baumkontrolleur.